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„Allen, was sie zum Leben brauchen“ – warum der Mindestlohn nicht verhandelbar ist.

 

Münster, 20.02.2026. Im Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1–16) erhalten alle denselben Lohn – nicht als Almosen, sondern als Anerkennung ihrer Würde. Diese Haltung ist kein Zufall, sondern Kern der katholischen Soziallehre: Schon „Rerum Novarum“ (1891) fordert, dass Lohn existenzsichernd sein muss. Doch die CDU will genau das infrage stellen: Saisonarbeiter:innen sollen weniger verdienen, weil ihre Arbeit „nur“ saisonal ist.

Unsere Antwort als kfd:

Nein zu Ausnahmen beim Mindestlohn!

Wer in Deutschland arbeitet, hat Anspruch auf einen Lohn, der ein Leben in Würde ermöglicht – egal, wie lange der Einsatz dauert.

Ja zu fairen Rahmenbedingungen!

Betriebe brauchen Unterstützung, um existenzsichernde Löhne zahlen zu können. Aber nicht auf Kosten derer, die ohnehin am wenigsten haben und sich am wenigsten dagegen wehren können.

Gerechtigkeit ist kein Verhandlungsgegenstand.

Wenn die Politik hier spart, spart sie an der Würde von Menschen – und an den Grundwerten unserer Gesellschaft.

#MindestlohnFürAlle – denn Gottes Gerechtigkeit kennt keine Ausnahmen.

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